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Diabetes Katze

Der Diabetes (Zuckerkrankheit) kann durch Verletzungen oder Infektionen der Bauchspeicheldrüse, aber auch durch Fettleibigkeit und Alter ausgelöst werden. 
Diese Erkrankung hat in erster Linie Auswirkungen auf den Kohlenhydrat und Fettstoffwechsel. Ausgelöst wird sie dabei durch eine angeborene oder erworbene Schwäche der Bauchspeicheldrüse bzw. ihrer Langerhansschen Inseln Insulin zu produzieren oder durch Übergewicht, wobei einfach die Bauchspeicheldrüse nicht mehr in der Lage ist, die Körpermasse ausreichend mit Insulin zu versorgen. (Quelle: webvet)

Die Leitsymptome sind starker Durst (Polydipsie), häufiges urinieren (Polyurie) und evt. Fressucht. Zusammen mit Gewichtsverlust und ein schlechtes Allgemeinbefinden deuten sie immer auf einen Diabetes mellitus hin. Zur Diagnoseabsicherung sollte immer eine Blutuntersuchung inkl. Fruktosaminbestimmung durchgeführt werden. Diese Untersuchungen kann nur Ihr Tierarzt durchführen, den Sie bei beobachten oben genannter Symptome unverzüglich aufsuchen sollten.

Die Ernährung bei Diabetes unterscheidet sich wesentlich von der bei Magen-Darm-Erkrankungen, da Diabetes durch den Mangel des Hormons Insulin zu Stande kommt. Eine Behandlung und strenge Diät sind auf jeden Fall Maßnahmen, die sich zur Lebensverlängerung Ihrer Katze lohnen!
Verschiedene Hersteller bieten Diätfertigfutter an. Bei diesen handelt es sich um sehr hochwertige Futtermittel, die durch ihre sorgsam ausgewählten Inhaltsstoffe oder durch besonders aufbereitete Inhaltsstoffe auffallen.
  • Spezielle Faser- und Kohlenhydratmischungen können den Blutzuckerspiegel nach der Mahlzeit sogar senken, da die Faserstoffe die Darmbewegungen anregen und damit einen vermehrten Fluß an Verdauungssäften bewirken.
  • Kohlenhydrate sollten leicht verdaulich sein. Sie sollten langsam und konstant in den Körper aufgenommen werden. Sie finden sich z.B. in Gerste und Sorghum.
  • Reduzierte Kalorien : Da diabetische Tiere häufig übergewichtig sind, sollte kein Überangebot an Kalorien mit der Diät aufgenommen werden. Zu viele Fette würden auch die Leberschädigung vorantreiben und zu einer Erhöhung der Ketonkörper im Blut führen
  • Eiweiße sollten von guter Qualität und leicht verdaulich sein. Als Eiweißquellen stehen Rind, gut gekochtes Schweinefleisch, magerer Fisch und Leber zur Verfügung.
  • Zusätze wie L-Carnitin unterstützen das Herz, das durch die Zuckererkrankung eventuell schon Schaden genommen hat. Chromsalze können als Hilfsfaktoren (Coenzyme) den Körper beim Glucosestoffwechsel und bei der Energiegewinnung unterstützen.
  • Verdauungsenzyme können bei starker Schädigung der Bauchspeicheldrüse die Verdauung und den Transport der Nährstoffe aus der Diät in den Körper unterstützen.
Besprechen Sie bitte die Fütterung Ihres zuckerkranken Tieres mit Ihrem Haustierarzt oder einem Ernährungsspezialisten und lassen Sie in regelmäßigen Abständen Blutzuckerkontrollen durchführen. Bei Bedarf sollten Futter, Insulingabe und Fütterung an die jeweiligen Umstände angepasst werden!
 
Wichtig! Hierbei handelt es sich um Verschreibungsdiäten, die nur beim Tierarzt erhältlich sind!
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